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Von der Idee zum SerienproduktDas Programm von Schmersal umfasst rund 18.000 verschiedene Produkte – allein diese Zahl deutet schon darauf hin, dass in der Konstruktion & Entwicklung kreative Ingenieure tätig sind. Darüber hinaus wurden aber auch die nötigen organisatorischen Strukturen geschaffen, um Innovationen nicht nur zu fördern, sondern auch rasch zur Marktreife zu bringen – damit die Kunden von Schmersal möglichst schnell von neuen Ideen profitieren können. Innovationsmanagement: Entwicklung im ProzessAm Entwicklungsprozess sind verschiedene Abteilungen beteiligt: Marketing und Vertrieb kanalisieren die Wünsche des Marktes. Das Produktmanagement erteilt einen Entwicklungsauftrag und schreibt, gemeinsam mit der Konstruktion, ein Lasten- und Pflichtenheft. Produktion und Arbeitsvorbereitung planen – parallel zur Produktentwicklung – die Fertigungseinrichtungen. Das Qualitätsmanagement erstellt die produktspezifischen Qualitätsanforderungen. Neuentwicklungen: Schnell und sicher zum fertigen ProduktDiese Abläufe sind bei Schmersal nach dem Grundsatz der Prozessorientierung organisiert. Das heißt: Alle zur Produktentwicklung gehörenden Aufgaben – egal welche Abteilung dafür verantwortlich ist – laufen strukturiert, nach den Prinzipien des Projektmanagements, ab. Das reduziert den Faktor „time to market“ und sorgt zusätzlich für Sicherheit über den gesamten Entwicklungsprozess.
Konstruieren mit modernen WerkzeugenNeben modernen, innovationsfördernden Strukturen stehen den Konstrukteuren und Entwicklern von Schmersal auch avancierte Planungs-, Entwicklungs- und Analysesysteme zur Verfügung – zum Beispiel die Projektmanagement-Software „Artemis“ und das 3D-CAD/CAM System „Pro/Engineer“. Zu den weiteren Konstruktions-Tools gehören u.a. Software für die kinematische Simulation, Kollisionsprüfungen und 3D-Toleranzanalysen. In der Elektronik-Entwicklung steht das System „Mentor-Expedition“ für die Layoutentwicklung der Leiterplatten zur Verfügung. Auch die Softwareentwicklung wird durch moderne Entwicklungs-Tools unterstützt.
Belastungstests im PrüffeldSelbstverständlich werden alle Neuentwicklungen umfangreichen Typ-Tests – von EMV-Testreihen bis zur elektrischen und mechanischen Dauerprüfung – in einem gut eingerichteten Prüffeld unterzogen. Bei der Zertifizierung neuer Produkte nach den einschlägigen Normen und Richtlinien arbeitet Schmersal mit den verantwortlichen Gremien und Zertifizierungsstellen zusammen. Die Akkreditierungsbehörde DATech hat das Labor der K.A. Schmersal GmbH nach eingehender Prüfung als kompetentes ALPHA-Prüflabor anerkannt und akkreditiert.
Konfektionierung: Ganz wie der Kunde es wünschtDamit die Entwickler sich ganz auf neue Produktlinien konzentrieren können, wurden die (zahlreichen) kundenspezifischen Anpassungen und Weiterentwicklungen vorhandener Produktfamilien in einen eigenen Aufgabenbereich, die Konfektionierung, überführt. Hier werden alle individuellen Produktanpassungen (z.B. spezifische Kabellängen, neue Kontaktvarianten etc.) konstruktiv umgesetzt. Dafür sind so genannte Produktteams zuständig, die in unmittelbarer Fertigungsnähe arbeiten und sich aus Mitarbeitern der Bereiche Konstruktion, Qualitätssicherung, Arbeitsvorbereitung und Fertigung zusammensetzen.
Den Kopf frei für gute IdeenDiese Zweiteilung der Konstruktions- & Entwicklungsaufgaben in Produktentwicklung und kundenspezifische Anpassung sorgt dafür, dass sich die Mitarbeiter der Neuentwicklung vollständig auf echte Innovationen und neue Produktlinien konzentrieren können. Die interdisziplinären Produktteams hingegen arbeiten sehr produktnah; ihre Aufgabe ist es, Anregungen und Wünsche der Kunden schnell umzusetzen. Sie sind auch dafür verantwortlich, Reklamationsfälle schnell und unbürokratisch zu bearbeiten und die im Reklamationsprozess gewonnenen Erkenntnisse für die Optimierung der Serienproduktion zu nutzen. |
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