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Werkzeugmaschinen

Drehen, fräsen, schleifen, stanzen, entgraten – Werkzeugmaschinen übernehmen vielfältige Prozesse in der metallbearbeitenden Industrie. Gerade wenn Großserienteile bearbeitet werden, zählt jede Sekunde: Die Produktivität ist ein ganz entscheidender Faktor zur Beurteilung der Wettbewerbsfähigkeit einer Werkzeugmaschine.

Deshalb arbeiten die Maschinen mit immer höheren Geschwindigkeiten – Stichwort High Speed Cutting. Das birgt Risiken für den Bediener. Zugleich ist höchste Präzision gefordert – und die Maschinen sollen möglichst flexibel sein. Das setzt kurze Umrüst- und Einrichtzeiten voraus.

All diese Trends haben Auswirkungen auf die Gestaltung vonSchutzeinrichtungen wie Sicherheitszuhaltungen, Sicherheitsschaltern und Sicherheitsrelaisbausteinen. Sie dürfen weder die Produktivität der Maschine beeinträchtigen noch ihre Flexibilität – und sie müssen auch ein einfaches Umrüsten sowie eine schnelle Störungsbeseitigung erlauben. Nach dieser Maßgabe entwickelt die Schmersal Gruppe leistungsfähige Sicherheitssysteme wie Sicherheitszuhaltungen für den Werkzeugmaschinenbau – seit Jahrzehnten. Eine Kombination robuster Sicherheitsschalter und Sicherheitsrelaisbausteine bietet neue Optionen für die Maschinen- und Anlagensicherheit.

Zentrales Ziel: Manipulation vermeiden

Die Manipulation der Schutzeinrichtungen von Maschinen ist leider oft – laut Untersuchungen in einem Drittel der metallverarbeitenden Betriebe – gängige Praxis. Mit codierten Sicherheitsschaltern und -sensoren können Sie dieses Risiko auf einfache Weise minimieren, ebenso durch den Einsatz von Sicherheits-Scharnierschaltern.

Codierte Sicherheitsschalter und - sensoren gegen unerwünschte Unterbrechungen

Nicht nur aus Gründen der Produktivität ist eine Unterbrechung des Produktionsprozesses unerwünscht. Wenn der Bediener z.B. die Schutztür eines Bohrwerks öffnet und damit den Prozess unterbricht, können sowohl der Bohrer als auch das Werkstück Schaden nehmen.

Aus diesen Gründen kommen in Werkzeugmaschinen überproportional häufig Sicherheitszuhaltungen und Sicherheitsschalter zum Einsatz. Sie halten die Schutztür geschlossen, solange der Bearbeitungsprozess im Gange ist. Die Schmersal Gruppe bietet hier ein außerordentlich umfangreiches Programm für unterschiedliche Anforderungen - von der kompakten Sicherheitszuhaltung für kleinere Schutztüren über eine Dreipunkt-Verriegelung für sehr große Schutztüren bis zu Sicherheitsrelaisbausteinen und modularen Sicherheitssystemen zur Absicherung von begehbaren Gefahrenbereichen.

Sicherheit bei jeder Betriebsart

Sicherheit bei jeder Betriebsart

Untersuchungen zeigen, dass ein überproportionaler Anteil von Unfällen an Maschinen und Anlagen beim Einrichten und beim Service passieren. Dem kann vorgebeugt werden – indem man für diese Aufgaben besondere Sicherheitsmaßnahmen trifft. Zum Beispiel durch Sonderbetriebsarten wie Einrichtbetrieb und Prozessbeobachtung, die in der neuen Maschinenrichtlinie (2006/42/EG) beschrieben sind. Zum Schmersal-Programm gehören z.B. Zustimmungsschalter, mit denen diese Betriebsarten in die Praxis umgesetzt werden können. Des Weiteren gehören Sicherheitsschalter, Sicherheitszuhaltungen und Sicherheitsrelaisbausteine zu unseren Sicherheitslösungen.

Schnelle Diagnose minimiert die Stillstandszeit

Schnelle Diagnose minimiert die Stillstandszeit

Für die Übertragung sicherheitsgerichteter Signale empfiehlt sich der Einsatz des "AS Interface Safety at Work" Standards. Der Anwender profitiert dann von deutlich geringerem Installationsaufwand und verbesserten Diagnosemöglichkeiten, die eventuelle Stillstandszeiten minimieren. Die Schmersal Gruppe bietet ein umfassendes Programm an Sicherheitsschaltern, Sicherheitszuhaltungen und weiteren Schaltgeräten mit integrierter ASiSafety-Schnittstelle.

Transparenz beim Bedienen und Beobachten

Zur Sicherheit gehört auch die Ergonomie an der Mensch-Maschine-Schnittstelle. Denn eine Maschine, die sich intuitiv bedienen lässt und bei der alle Bedienelemente direkt zugänglich sind, arbeitet sicherer. Das ist die Überzeugung der Schmersal Gruppe. Deshalb gehören u.a. die Bedieneinheiten der BDF-Baureihe zum Programm, die sich direkt an den üblichen Profilsystemen installieren lassen. Und mit den Befehlsgeräten und Leuchtmeldern der R-Baureihe lassen sich komplette Bedienpanels aufbauen.

Sicherheit an der Mensch-Maschine-Schnittstelle

Wo Mensch und Maschine zusammenarbeiten, sind besondere Sicherheitsmaßnahmen erforderlich. Das gilt zum Beispiel für die Einlege- und Entnahmeplätze von Pressen – hier kommen optoelektronische Schutzeinrichtungen der Schmersal Gruppe zum Einsatz. Und für die sichere Kooperation von Mensch und Roboter ohne trennenden Schutzzaun entwickelt Schmersal seit mehr als zehn Jahren maßgeschneiderte Lösungen.

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