Sie befinden sich hier

Inhalt

20.04.2020

Schmersal Gruppe beteiligt sich am Start-up aconno

Ziel ist der Ausbau der Entwicklungsanstrengungen im Bereich drahtlose Kommunikation für Sicherheitsschaltgeräte

Wuppertal, 20. April 2020. Die Schmersal Gruppe beteiligt sich mit einem Anteil von 26 Prozent an der aconno GmbH. Das junge, stark wachsende Start-up-Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf entwickelt kundenspezifische Hardware, Bluetooth- und Sensorlösungen sowie Software für die Bereiche Digitalisierung, Internet der Dinge (IoT) und Industrie 4.0. Die aconno GmbH bietet insbesondere Bluetooth-Chips und eine Entwicklungsplattform, mit der aconno intelligente Geräte und vernetzbare Objekte für die individuellen, industrie4.0-fähigen Anwendungen seiner Kunden entwickelt und in Serie produziert  - und das mit einem reduzierten Aufwand an Zeit und Kosten. 

Schmersal will mit der Beteiligung an der aconno  GmbH seine Entwicklungsanstrengungen in Richtung drahtloser Kommunikationslösungen für Sicherheitsschaltgeräte forcieren. „Die kreativen Spezialisten von aconno werden uns mit ihrem Know-how dabei unterstützen, unsere Sensoren und Schalter Bluetooth-fähig zu machen“, erklärt Philip Schmersal, geschäftsführender Gesellschafter. „Damit können unsere Schaltgeräte künftig eine Vielzahl von Diagnosedaten noch einfacher zur Verfügung stellen und infolgedessen zu einer höheren Maschinenverfügbarkeit beitragen.“

Mögliche Einsatzgebiete sind zum Beispiel komplexe Anlagen, etwa in der Verpackungsindustrie, in denen eine große Anzahl an Sicherheitskomponenten verbaut ist. Hier können mit Hilfe von Bluetooth Fehlermeldungen einzelner Sicherheitssensoren oder Sicherheitszuhaltungen schneller detektiert werden. Zudem können mit Bluetooth-Lösungen nicht-sichere Daten wie Schaltzyklen, Übertemperatur, Feuchtigkeit etc. einfacher übertragen und für Konzepte des Predicitive Maintenance genutzt werden. Weitere mögliche Anwendungsgebiete sind ausgedehnte Förderanlagen in der Schwerindustrie bei denen eine drahtlose Bluetooth-Kommunikation über Distanzen von mehreren Kilometern eine rasche und effiziente Fehlerbehebung bei signalgebenden Sicherheitsschaltern sowie eine einfachere Übertragung von Status- und Diagnoseinformationen ermöglicht. 

„Wir erwarten, dass wir mit der Beteiligung an aconno ein erhebliches Entwicklungspotenzial ausschöpfen und unsere Innovationskraft deutlich stärken können“, betont Philip Schmersal.

„Wir freuen uns, dass wir einen Mittelständler mit Lust auf Industrie 4.0 als Partner gewinnen konnten. Das zeigt uns, dass wir mit unseren innovativen Technologien auf dem richtigen Weg sind“, sagt aconno-Mitgründer Thomas Hollwedel. „Durch eine enge Zusammenarbeit und die gemeinsame Produktentwicklung werden wir erhebliche Synergien schaffen.“ 

Kontextspalte